Definition
Der Geldwert eines Unternehmens unmittelbar nachdem eine neue Eigenkapitalinvestition hinzugefügt wurde; er entspricht Pre-Money plus dem neuen Investitionsbetrag.
Prinzip
Prinzip
Die Post-Money-Bewertung drückt den impliziten Unternehmenswert nach Kapitaleinfluss aus und ist der Nenner zur direkten Berechnung des Anteils eines Investors.
Demonstration
Demonstration
Wenn Pre-Money = 4.000.000 $ und neues Investment = 1.000.000 $, dann ist Post-Money = 5.000.000 $. Ein Investor, der 1.000.000 $ einbringt, besitzt somit 1.000.000 / 5.000.000 = 20 %.
Fehlanwendung
Fehlanwendung
Die Post-Money als Pre-Money ausweisen, wenn frühere Optionen oder wandelbare Instrumente bewertet werden, oder nicht berücksichtigen, dass Barmittel sofort zur Schuldentilgung verwendet werden und so den wirtschaftlichen Wert überhöhen können.
Konsequenz
Konsequenz
Korrekte Anwendung führt zu einem unmittelbaren, gemeinsamen Verständnis über Eigentumsprozente und vereinfacht die Buchung von Aktienausgaben sowie die Prognose künftiger Verwässerung.
Umkehrung
Umkehrung
Die Pre-Money-Bewertung ist die umgekehrte Sicht — Wert vor dem Kapitaleinfluss; Pre-Money erhält man, indem man das neue Kapital von der Post-Money subtrahiert.
Abgrenzung
Abgrenzung
Gilt für Eigenkapitalabschlüsse und Runden, die einen Rundpreis festlegen; sie berücksichtigt künftige verwässernde Ereignisse nicht automatisch, sofern nicht eine pro-forma Post-Money berechnet wird.
Semantische Spannung
Semantische Spannung
Es besteht Spannung zwischen veröffentlichten Post-Money-Zahlen und pro-forma Post-Money, die Optionspool-Erhöhungen, Umwandlung von Wandelanleihen oder Annahmen zur Kapitalverwendung einschließen.
Synthese
Synthese
Die Post-Money-Bewertung ist der Wert nach einer Finanzierung (Pre-Money plus neues Kapital); die Investition geteilt durch die Post-Money ergibt den Investorenanteil und dient als Anker für Cap-Table-Updates.